Olbia – ab nach Hause
28.4.25: Gestern konnten wir nicht duschen, weil nur eiskaltes Wasser kam. Darum sind wir froh, dass heute Morgen die Duschen wieder funktionieren. Meine Mückenstiche in beiden Fersen haben mich letzte Nacht auf Trab gehalten… Um elf fahren wir los in Richtung Olbia, wo unsere Fähre am Abend um 22 Uhr auslaufen wird. Wir haben eine Ruine ausgesucht «Castello di Pedres», welche wir vorher besuchen wollen. Die Zufahrt versetzt uns leicht in Panik, weil wir uns auf dem Flughafen-Areal befinden und uns die Polizei am rechten Strassenrand komisch begutachtet. Wir haben Glück es ist eine offizielle Strasse, nicht wieder ein Problem mit GoogleMaps («schnellste Route» sollte man immer überprüfen). Die Strasse ist schnell nur noch Schotterstrasse und sehr schmal mit tiefen Löchern. Ein Auto kommt uns entgegen, kreuzen eher schwierig. Es kommt uns ein Camper-Kastenwagen entgegen – es reicht grad so. Als wir hinten am Parkplatz ankommen sind bereits zwei grosse Camper parkiert und auch ein paar Autos. Wir laufen zur Ruine hoch, nur ca. 15 Minuten, dann sind wir oben – wow, wirklich schöne Aussicht. Wieder unten gehen wir spazieren.



Beim Wegfahren kommt uns ein deutscher VW-California entgegen – an einer so doofen Stelle, er muss ziemlich viel rückwärts fahren, es dauert einige Zeit, bis wir weiter fahren können. Zurück in Olbia fahren wir zum Aldi Brot holen und fahren zur Waschstation.

Danach fahren wir zum Hafen, es hat dort gratis Parkplätze. Wir staunen, was das Volk unter parkieren versteht. Kreuz und quer, auf der Ausfahrspur, auf den Car-/Taxi-/Mutter-Kind-Parkplätzen stehen lauter kleine kaputte Fahrzeuge mit italienischen Nummern. Wir haben Glück, nach fünf Minuten sehen wir jemand weg fahren.

Wir schlendern die Altstadt von Olbia hoch, es ist soo härzig hier.



Zurück beim Camper, packen wir unsere Sachen für die Fähre und fahren zur «Area imbarco Grimaldi» und stellen uns an für die Einfahrt aufs Schiff. Alles klappt reibungslos. Auf dem Deck gönnen wir uns ein Apero bevor wir endgültig in die Kabine verschwinden. Rio ist müde, er will schlafen – wir auch.

29.4.25: Tagwacht um halb sechs, duschen und dann die Kabine verlassen und im Saal frühstücken :-).

Ankunft um 7.00 im Hafen Livorno, eine halbe Stunde später Aufruf, zum Fahrzeug zu gehen. 10 Min später können wir bereits raus fahren. Beim nächsten möglichen Stopp lassen wir Rio raus. Danach fahren wir nach Hause, wir haben nur eine kleine Orientierungsschwierigkeit bei der Verzweigung nach Parma – sonst läuft alles reibungslos. Kein einziger Stau, weder in Milano noch am Gotthard. Nach 8 h sind wir zu Hause. Im Radio hören wir, dass in Luzern nix mehr geht. Wir hatten wieder einmal Glück. Sooo, unsere Sardinien-Ferien sind Geschichte. Schön wart ihr mit dabei. Nach den Ferien ist vor den Ferien, im August gehen wir nach Dänemark.
Wellcome back 🫶