Abreise nach Cebu über Maya bis Malapascua

19.12.25: der Taxi-Chauffeur holt uns um 8.20 Uhr ab, vorher waren wir in einem Hotelrestaurant in der Strasse frühstücken. Leider konnten wir keine Unterkunft finden in Moalboal, darum reisen wir heute nach Malapascua. In Tagbilaran steigen wir ins Schnellboot, dieses Mal ist es bis 18 Grad heruntergekühlt. Gut wenn man immer einen Pulli mit hat, damit man sich nicht erkältet. Yvi nimmt meinen Schal, nur im T-Shirt fast nicht auszuhalten. Nach zwei Stunden sind wir wieder in Hafen von Cebu und warten auf unser Van. Wir sind sechs Leute und lassen uns vom Fahrer des Resorts abholen. Der Van ist geräumig, ich sitze hinter dem Chauffeur und sehe seine linke Schulter. Ab hier geht es 5 Stunden bis ganz in den Norden dieser Insel hoch. Er versucht sich durch den Verkehr zu schlängeln, aber in Städten kann man nur Stau fahren. Danach führt gefühlt nur eine Strasse hoch und alle wollen da durch. Man sieht alles, wie die Leute «hausen», was alles einfach abgestellt, nie wieder bewegt und versucht zu verrotten. Sogar ein ausgemusterter Dieseltank-LKW rostet vor sich hin. Es hat wieder so viele Menschen und auch hier eher eine Hundeplage. Da ich hinter dem Fahrer sitze, bekomme ich die Überholmanöver hautnah mit, bin aber nicht beunruhigt dadurch. Hut ab, wer so Auto fahren kann. Etwas höher ist die Weitsicht gigantisch, die Natur echt schön. Wir kommen in Park Homes an, wo May ihr kleines Haus hat. Diese Überbauung hat über 700 Häuser, welche direkt aneinander gebaut sind und steht etwas erhöht auf einem Hügel, welches auch Sicherheit für Überschwemmungen bietet. Leider konnte es aber gegen Erdbeben nicht alle verschonen. Es gibt noch Familien, die draussen schlafen. Wir packen kurz um bevor wir an den Hafen gehen, wo unser Boot wartet. Wir beeilen uns, damit wir noch vor Dunkelheit ablegen können. Ansonsten darf man nicht mehr los.

Als wir nach 30 Minuten in Malapascua ankommen ist schon finster. Die Sicht ist toll, wir werden direkt vor vor unserer Unterkunft über einem Dive Resort rausgelassen. Wow wie schön hier! Wir haben Hunger und gehen im Shark’s Tail etwas essen. May arbeitet hier als Tauchlehrerin, wenn sie auf der Insel ist. Wir lernen zwei der Besitzer kennen. Archie, die Schwester von May arbeitet hier im Management wie auch Jason, ihr Partner. Es sind alle so nett hier. Nach diesem anstrengenden Tag gehen wir schlafen. May und Phil übernachten bei Bekannten.

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