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Rückreise

Donnerstag 28.8.25: 10.30 alles ist verstaut, wir sind abfahrbereit. Wir haben für die Fähre bereits ein online-Ticket gekauft. Die Fähre geht um 12 Uhr, darum fahren wir nach Fåborg und kaufen im føtex für die Rückfahrt ein paar Sachen ein. Auch Rio kommt nicht zu kurz, im Maxi Zoo holen wir seine Lieblings-Guddi. Haben wir schon erwähnt, dass der Diesel günstiger ist als Benzin? Umgerechnet haben wir für 1.57 CHF getankt. Auf den Autobahnen natürlich teurer.

Dann gehts nur noch 15 Minuten bis zum Hafen in Bøjden. Wir warten bis die Fähre kommt:

Wir setzen uns mit Rio zuerst in die falsche Ecke und müssen uns noch umplatzieren. Dann gehen die 50 Minuten schnell um. In Sønderborg halten wir an und gehen (das letzte Mal) mit Rio in den Hundepark. Gleich nebenan ist ein Burger King – wir holen uns eine kleine Stärkung. Dann sind wir alle startklar für die Rückreise. Es dauert nicht lange, erreichen wir die deutsche Grenze. Was den Verkehr anbelangt, befanden wir uns die letzten drei Wochen in einer dänischen Hygge-Watte (alle sehr anständig, kein drängeln, kein gehuupe (nur Henä)). Genau ab der Grenze wieder in Deutschland mutieren alle wieder in Krieger und legen alle Anstand weg. So kommt es uns jedenfalls vor, wir müssen uns zuerst wieder an klimatisieren. Das Wetter ist bedeckt aber kein Regen. Erst als wir auf der Höhe von Hannover sind, kommen wir in einen kleinen «Sturm». So böig das es uns fast weggewindet hat. Kaum mehr fahrbar, weil man nichts mehr sieht. So schnell es gekommen ist, geht es auch wieder weg.

Nach Hildesheim kommen wir in einen Stau, sie sperren von 3 spurig auf eine Spur – das verkraftet keine deutsche Autobahn – das heisst eine Verzögerung von 30 Minuten.

Anfahren wollen wir die Raststätte «Serways Raststätte Göttingen West» – welche komplett überfüllt ist. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie viele LKWs unterwegs sind und sich einen Schlafplatz suchen müssen. Wir parkieren auf einem PKW-Platz und machen eine grössere Pause. Da Serways geschlossen ist (24h-Service) kochen wir Gnocchi – wie flexibel man ist, wenn man die eigene Küche dabei hat :-). Wir fahren weiter bis zur Raststätte «Serways Raststätte Alsbach West» – es ist jetzt 2.30 Uhr und schlafen 3 Stunden. Wieder wach will Rio raus und Frühstück – wir brauchen einen starken Kaffee und machen uns wieder auf den Weg. Das Navi zeigt 4.40 h bis nach Hause. Ohne Zwischenfälle kommen wir am Mittag zu Hause an. Nur in Basel standen wir noch kurz im Stau. Auch Rio ist happy, wieder im heimischen Bett zu schlafen. Um 16 Uhr muss Rio zum Tierarzt, seine Ohren machen Probleme.

Fazit: drei Wochen am Stück sind absoluter Luxus – man erholt sich sehr gut. Wären wir länger in Dänemark geblieben, hätten wir das Inland noch besser erkundet. Wir lieben solche Wetter-Bedingungen – max. 22 Grad, Wind Sonne. Das hat uns die ganzen Ferien begleitet. Kopenhagen, bei guten Wetter wunderschön. Sicher auch noch ein Städtetrip wert (ohne Rio).

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