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Weihnacht in Maya II

25.12.25: ich wache zu früh auf, bereits nach nur drei Stunden Schlaf. Es wird schon hell und drückig, stelle die Klimaanlage etwas kälter ein. Dafür nehme ich das Notebook und schreibe die Blogs fertig, in Malapascua hatte ich zu wenig Zeit und schlechtes WLAN. Irgendwann schreibt meine Schwägerin, dass ihr Bruder unterwegs ist um und ihr Motorbike zu überlassen, damit Yvi und ich selber los können. Oje, ich (ohne Essen, Kaffee, Dusche und zu wenig Schlaf) hurti angezogen und dann bei Yvi geklopft, damit sie mir hilft. Wir sind beide noch nie Motorrad gefahren. Im kleinen Hof vor der Pension üben wir etwas, scheitern jedoch kopfschüttelnd. Wir fühlen uns nicht in der Lage, zu zweit alleine unterwegs zu sein. Wir holen uns zu Fuss im selben Laden wie gestern noch genügen Wasser. Später beichten wir May, dass wir nicht fahren werden. Sie holen uns mit einem zweiten Motorbike ab und fahren uns viel sicherer als wir das je geschafft hätten, umher. Zuerst halten wir am Grab von Mays Papa, er ist vor einem Monat gestorben. Die ganze Familie hat sich dort wieder getroffen. Danach fahren wir in ein nobles Resort (nur wir vier und die zwei Kinder von May) um dort zu Essen. Mal etwas ganz ausgefallenes für mich: Spaghetti Pomodoro (fast die einzige Speise ohne Fleisch) aber super lecker. Als Vegetarier kommst du auf den Philippinen nicht weit. Am Abend holt uns Franklin ab und bringt uns wieder nach Park Homes. Dieses Mal sind ganz viele Leute dort, erweiterte Verwandtschaft und wer kein Zuhause hat. Sie machen die gleichen Spiele, wie wir am Vorabend gemacht haben. Sie sind alle sehr glücklich und überdreht, freuen sich über alles. Klar ist auch ein wenig Alkohol mitschuldig. Wir gehen bereits früh wieder zurück, wir werden wieder chauffiert. Als «normaler» Tourist würde man das nie miterleben.

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