Fontanelle – Santa Maria di Leuca – Gallipoli
21.5.26: gestern sind wir auf dem Camping Fontanelle geblieben und durch den Wald zum «Foce dei Laghi Alimini» gelaufen. Danach über den Strand wieder zurück, überall sind sie am Vorbereiten für die «high season» (siehe Hintergrund, tausende Sonnenschirme). Kaum zu glauben, dass hier schon bald alles voller Menschen ist. Mittlerweile haben wir immer so zwischen 23-25 Grad, es windet, darum fühlt es sich kälter an.

Heute Morgen fahren wir um 9.30 Uhr vom Campingplatz weg. Vorher noch auschecken (ich), Henä Grauwasser leeren und Trinkwasser füllen – tja, das gehört auch zu den Ferien mit Camper.

Nach 5 Minuten halten wir beim Market, wo wir schon vorher eingekauft hatten und holen uns 6 Flaschen Rotwein, weil der war richtig gut. Auch AdBlue finden wir an der nächsten Tankstelle:

Unser heutiges Ziel ist der südlichste Teil von Apulien: Santa Maria di Leuca. Hier gibt es schöne Grotten. Wir machen einen kurzen Spaziergang und wollen dann weiter nach Gallipoli. Wir nehmen absichtlich die Küstenstrasse, was ziemlich holprig wird. Das Gerumpel macht uns hungrig, doch leider sind noch nicht viele Restaurants offen oder nicht appetitlich. Doch plötzlich sehen wir in Capilungo von Weitem eine Terrasse mit ein paar Leuten, wir halten sofort beim «Sunset Café» an. Wunderschön hier, das Essen auch toll (Thonsalat).





Gestärkt nehmen wir das letzte Stück in Angriff. 13.30 Uhr kommen wir in Gallipoli an und wollen die Altstadt besuchen. Doch es wäre vom Parkplatz aus noch 20 Minuten zu laufen. Das wollen wir Rio nicht zumuten, darum fahren wir den Campingplatz «Agricampeggio & Glamping Torre Sabea» schon jetzt an. Wir suchen uns einen Platz aus, er ist gut besucht. Vom Gefühl her, sind mehr Touristen unterwegs, wahrscheinlich wegen Pfingsten. Wir amüsieren uns ab einem Zürcher Paar, die nach uns eintreffen, aber in der selben Reihe stehen. WIR: Ugur abstellen, Strom einschalten, Stühle und Weingläser raus – happy. Die Zürcher: Camper abstellen, Boden mit dem Besen reinigen, Outdoor-Teppich hinlegen, Girlande und weitere Deko aufhängen. Eine Stunde später sind sie auch fertig mit einrichten. So unterschiedlich können Camping-Gewohnheiten sein.

Einen kurzen Schock-Moment hatten wir noch, als der österreichische Nachbar über sein Hundegitter fiel. Aber nix passiert.