Lecce – Idrovore/Frigole
17.5.26: da es auf dem Agriturismo nur zwei gibt, duschen wir das erste Mal im Camper. Zum Glück gestern genügend getankt und Grauwasser entleert. Wir fahren 30 Minuten nach Lecce und parkieren dort, wo es uns die Besitzerin empfohlen hat (Parcheggio Ex-Foro Boario) und gratis ist. Es ist schön Wetter, manchmal etwas bedeckt, der Wind immer dabei. Bereits am Anfang sind wir uns nicht einig, in welche Richtung wir laufen wollen, um in die Altstadt zu kommen. Darum kommt googleMaps schon jetzt zum Einsatz.

Es sind gefühlt tausend Katzen und Tauben unterwegs. Lecce ist hübsch, aber so richtig nimmt es uns den Ärmel nicht rein. Nach einer Stunde laufen wir über das Stadtwäldchen zurück. Städter sind sicher begeistert von der kleinen Grünfläche, für uns nicht spektakulär. Zurück bei Ugur, fahren wir zum Ipercoop in Richtung Industrie und kaufen noch kurz ein (wir brauchen Abwaschmittel). Unseres war fast leer, ich habe es auf den Kopf gestellt und alles ist in die Schublade gelaufen.



Bevor wir die nächste Unterkunft (Frullino) anfahren, kontaktieren wir die Betreiberin per whatsapp. Sie sagt, sie hätte Platz aber selber zwei Hunde. Wir so, cool wir kommen vorbei. Die Anfahrt ist eng, wir haben sicher die falsche Strasse genommen. Jemand öffnet uns das Tor – sie kann nur italienisch – irgendwie geht es immer. Es ist nur ein Camper dort, wir können parkieren wo wir wollen. Richtig schön unter den Pinienbäumen. Nach einer Pause lassen wir die Hunde sich beschnuppern, sie fallen sich nicht euphorisch um den Hals. Aber sehr schön, können wir Rio hier frei laufen lassen.




Der Platz ist sehr einfach, wir fühlen uns gleich wohl, weil es soo still ist. Es hat ein paar Mücken, mal sehen wie es über Nacht sein wird. Später spazieren wir zum Strand (35 Minuten). Unterwegs steht Rio hinten links nicht mehr auf seine Pfote. Als wir nachschauen, finden wir eine Biene in seinen Fussballen versteckt. Keine Ahnung, ob das Ding ihn gestochen hat. Bis jetzt ist er normal gelaufen. Endlich am Strand, hoffen wir auf ein Restaurant, was laut google offen sein soll. Natürlich nicht….Im Ort ist alles verwaist, nur ab und zu begegnen wir Leuten. Wie immer ist der Rückweg schlimmer. Wieder zurück beim Camper werden alle verpflegt (natürlich zuerst der Hund).


Sehr schön 😁😍 gniessets 😘😘