Costa Rei – Girasole
Nachtrag zu Bosa: -auf diesem Campingplatz hatten wir beide kein Netz // -das waren nicht wir: Bosa: Touristen bleiben in engem Gässchen auf Sardinien stecken
25.4.25: Es gibt heute Frühstück draussen, das Wetter ist toll und es windet viel weniger. Henä holt Brötchen im Camping-Market. Danach gehe ich noch im Meer baden – sonst ist niemand im Wasser. Henä wird noch gefilzt, von einem Mitarbeiter von der campereigenen Entsorgungsstation. Alles muss, unter Aufsicht, feinsäuberlich getrennt werden. Den Abfallsack bringt er geleert zurück, ich lache mich kaputt. Als alles zusammengepackt und bezahlt (42 Euro) ist, fahren wir ca. um 11.30 los Richtung Norden.

Diese Seite der Insel ist edler, die Strassen sind besser – die Tunnel sind ähnlich wie bei uns in der Schweiz -> wie der Gotthard, nur kürzer.

Wir haben uns den Campingplatz Girasole ausgesucht, wenn der gut ist, bleiben wir bis Montag. Die Zufahrt ist happig, grosse Löcher und Gegenverkehr auf einer schmalen Strasse. Alles sieht toll aus, die Betreiber sind sehr nett und sagen beim Check-In, dass man parkieren darf, wo man will. Ich mag das nicht so sehr, ich weiss lieber wo mein Platz ist. Der Rasen ist quadratisch angelegt, in der Mitte spielen viele Kinder – Rio fällt bereits auf, als wir zu Fuss eine geeignete Ecke suchen. Es haben schon viele Camper rundum parkiert. In der einen Ecke steht ein kleines Ketten-Karussell. Für mich fühlt es sich an, als würde man sich bei Fahrenden anschliessen. Mehrere italienische Sippen, die zusammen gehören. Wir installieren uns etwas ausserhalb, damit Rio und ich zur Ruhe kommen (für mich ein völliger overload).


Wir gehen am Strand spazieren, welcher 200m vom Camping weg liegt – kein Problem für uns. Plötzlich stossen wir auf ein Restaurant, welches extrem voll ist – scheint ein beliebter Ort zu sein. Wir setzten uns an einen Tisch und bestellen eine Flasche Weisswein. Rio ist unruhig und will schnell wieder weg. Wir trinken zu schnell. Leider warten wir eeeeewig darauf, die Rechnung zu bezahlen.

Zurück beim Camper sitzen wir gemütlich in die Sonne und fragen uns, was die Gruppe Italiener neben uns, sich die ganze Zeit zu erzählen haben. Klar ist, dass wir morgen weiterfahren. Zum Znacht gibt es Couscous und Wasser ;-).
